Schlechtes Raumklima

Zwei Drittel des Lebens verbringen wir in Innenräumen.

Untersuchungen zeigen, dass die Luft in geschlossenen Räumen häufig stärker mit Schadstoffen belastet ist als die Aussenluft.

Zahlreiche Störungen des Wohlbefindens und Erkrankungen werden oft auf schlechtes Raumklima zurückgeführt. Schadstoffe in Innenräumen werden prinzipiell dann als kritisch beurteilt, wenn Kinder und Jugendliche sowie immungeschwächte und allergisch reagierende Personen betroffen sind.

Schadstoffe in der Raumluft können heutzutage nicht mehr ganz vermieden werden. Jedoch kann man sie beispielsweise durch Luftreinigung reduzieren.

Wichtige Raumluftbelastungen kurz erklärt:

Schadstoffe gelangen einerseits durch die Aussenluft wie zum Beispiel durch den Strassenverkehr in Innenräume. Andererseits kann die Raumluft durch Einrichtungsgegenstände, Baumaterialien, Farben und Lacke oder Bodenbeläge sowie durch unsere eigenen Aktivitäten (atmen, rauchen, kochen, etc) belastet werden. Auch belasten Grippe und andere Erkrankungen durch ausatmen von Aerosolen die Luftqualität  in Innenräumen.

Viren und Bakterien

Millionen von Viren sind in der Luft und auf Oberflächen vorhanden und können durch einfachen Kontakt leicht übertragen werden. Körperflüssigkeiten, wie Speichel oder Schleim, werden als winzige Tröpfchen durch Husten oder Niesen in der Luft verteilt. 

Wissenschaftler fanden heraus, dass Viren beim Husten oder Niesen bis zu mehreren Metern weit geschleudert werden und bis zu 10 Minuten in der Luft verbleiben.  Auf Oberflächen können sie bei Raumtemperatur bis zu vier Stunden überleben.

Daher ist es wichtig Gebrauchsgegenstände und Möbel regelmässig zu reinigen, zu desinfizieren und mehrmals täglich kurz die Räume zu lüften. Die Luftqualität wird dadurch automatisch verbessert. 

Pollen und Milben

Allergieauslöser:
Blütenpollen sind der Auslöser für die häufigste Allergie, dem Heuschnupfen. Eine einzige Blüte kann Millionen Pollen produzieren. Der Wind trägt sie oft Hunderte von Kilometern weit und bläst sie in jeden Raum. Inhaliert man sie, bleiben sie auf den Schleimhäuten in Mund und Nase haften. Ihre Eiweissstoffe lösen die bekannten allergischen Reaktionen aus. Pollen, die besonders häufig eine Allergie auslösen, sind:

  • Gräserpollen
  • Getreidepollen, vor allem Roggen
  • Baumpollen, vor allem Birke, Haselnuss und Erle
  • Kräuterpollen

Aber nicht nur von der Aussenluft eingetragene Pollen können dir zu schaffen machen, auch Milben (vor allem die Hausstaubmilbe) leben vorwiegend in Matratzen und können starke allergische Reaktionen hervorrufen.

Kontaktvermeidung
Versuche den Kontakt mit Pollen oder Milben zu reduzieren oder zu vermeiden. Beim Lüften der Räume achte darauf, dass du die Fenster dann öffnest, wenn wenig Pollen fliegen. Das ist in der Stadt in den frühen Morgenstunden der Fall, auf dem Land am Abend. Und tägliches Staubsaugen oder feuchtes Aufwischen entfernt Pollen aus der Wohnung und reduziert den Hausstaub. Achte beim Kauf des Staubsaugers auf spezielle Filtersysteme, die Feinstpartikel zurückhalten können. Ansonsten ist Staubsaugen eine reine Partikelschleuder!

Der Pollenflug rund ums Haus lässt sich etwas reduzieren, wenn der Rasen möglichst kurz gehalten wird, damit das Gras nicht blühen kann.

Allergiezentren und Pollenwarndienste können dir helfen, mit Allergien gut umzugehen und dich dabei unterstützen, zu starken Kontakt mit Pollen oder Milben zu vermeiden!

Staub, Feinstaub

Hausgemachter Staub
Er findet sich am Boden, unter dem Bett, am Fernseher und fast in jeder Ritze. In einer durchschnittlichen Wohnung bilden sich täglich 6 Milligramm Staub pro Quadratmeter. Staub ist eine Sammelbezeichnung für feinste feste Teilchen die in der Luft aufgewirbelt lange schweben können. Aufgrund der Grösse der Staubpartikel wird zwischen Feinstaub, Schwebestaub oder Sedimentations- bzw. Hausstaub unterschieden.

Viele Staubquellen kommen direkt aus dem Wohnumfeld und belasten so deine Raumluftqualität. Typische Staubquellen im Wohnraum können Teppichböden, ein offener Kamin, der Wäschetrockner, Tabakrauch, Kerzen, Drucker oder der Staubsauger sein.

Eine der Staubquellen Nummer eins sind wir selbst: Jeder verliert rund 1-2 Gramm abgestorbene Hautzellen pro Tag und die machen 80 % des Staubs aus.

Zu hohe Staubkonzentrationen können die Atemwege beeinträchtigen und schädigen, die Lungenfunktion beeinflussen und Herz-Kreislauferkrankungen hervorrufen.

Staub von der Aussenluft:
In ungenutzten Räumen sind im Allgemeinen gut 50 % der Staubkonzentration auf den Austausch mit der Aussenluft zurückzuführen. Dieser Staub stammt hauptsächlich aus Reifenabrieb, Verbrennungsabgasen, industriellen und landwirtschaftlichen Produktionsprozessen. Über Fenster und Türen gelangt dieser Staub von der Aussenluft direkt in unsere Raumluft.

Ob von draussen oder drinnen, Staub liegt am liebsten auf Bücherregalen, Bilderrahmen oder Möbeln in Wandnähe. Und das hat einen einfachen Grund: Staub steigt mit warmer Luft in der Mitte des Zimmers nach oben und sinkt mit der kühleren Luft in Wandnähe wieder herunter. Deswegen bleiben Möbel in der Raummitte eher verschont. Aber auch die müssen regelmässig vom Staub befreit werden. Und als wichtige Faustregel gilt: Die Luftqualität aussen ist fast immer besser als innen, so dass regelmässiges Lüften erforderlich ist! 

Gerüche

Mehr als unangenehm
Gerüche in Räumen stellen nicht nur eine Belästigung dar, sondern können zu Befindlichkeitsstörungen führen und durchaus einen Krankheitswert darstellen. Die Bewohner geruchsbelasteter Wohnungen und Häuser zeigen teilweise eine grosse Verunsicherung, da vielfach eine toxische Wirkung der wahrnehmbaren Stoffe befürchtet wird. Oft haben Gerüche auch die unangenehme Eigenschaft, sich in Kleidung und Einrichtungsgegenständen festzusetzen.

Ursachen
Die Ursachen für unangenehme Gerüche in Innenräumen können vielfältig sein. Bevor Massnahmen gesetzt werden können, ist die Quelle der Geruchsbelästigung zu lokalisieren:

  • Lacke
  • Abflussrohre
  • Gebäudeundichtigkeiten
  • Körpergeruch
  • Verwesung von Schädlingen in Hohlräumen
  • Pilzbefall oder Fäulnis von Baustoffen infolge Feuchte

Schimmelpilzsporen

Verstecktes Problem:
Schimmel ist ein allgegenwärtiges Problem und geht immer mit zu hoher Luft- oder Materialfeuchtigkeit (Informationen zur Luftfeuchtigkeit auf unserem Blog) einher.

Vor allem in Räumen, in denen du und deine Familie sich ständig aufhalten (Schlafzimmer, Kinderzimmer, Wohnzimmer, Arbeitsräume) ist eine erhöhte Schimmelbelastung nicht zu tolerieren und es sind entsprechende Massnahmen zur Beseitigung zu setzen. Doch oft ist eine Schimmelbelastung nicht mit sichtbaren Flecken an Wänden oder in Fugen erkennbar, sondern verbirgt sich hinter Einbauschränken, unter einer Holzvertäfelung oder im Mauerwerk. Die häufigsten Ursachen für Schimmelbildung sind Baufehler (z.B. Kältebrücken), Bauschäden (z.B. Wasserleitungsschaden) und falsches Lüftungsverhalten. Solltest du eine Vermutung auf eine versteckte Schimmelbelastung haben (allergische Reaktionen, muffiger Geruch, feuchte Mauerstellen) lass eine Schimmelmessung durchführen oder kontaktiere deinen Vermieter oder Bauherr.

Aus eigner Erfahrung empfehlen wir:

Setze in deinem Zuhause Luftreiniger ein. Sie sind mit mehrschichtigen Filtersystemen ausgestattet. Dabei wird ein hochwirksamer HEPA-Filter durch weitere Filter ergänzt, so dass die Luft optimal gereinigt und von Schadstoffen befreit wird. 

Dein Wohlbefinden und deine Gesundheit wird durch einen Luftreiniger gut unterstützt.

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1 Kommentar

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    Gwerder Heinz

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